Was sind Werte?

Kurzbeschreibung

Wertvorstellungen sind erstrebenswerte, moralisch oder ethisch als gut befundene spezifische Wesensmerkmale von Personen innerhalb einer Wertegemeinschaft.
Aus bevorzugten Werten und Normen entstehen Denkmuster, Glaubenssätze und Handlungsmuster sowie eine dementsprechende Geisteshaltung.

Begriffe für Werte sind zumeist substantivierte Adjektive und Verben. Sie symbolisieren spezifische Sittlichkeit und beschreiben die individuelle sowie zwischenmenschliche Qualität von Charaktereigenschaften und Nutzen stiftenden Merkmalen.

Tipp: Die Inhalte dieses Artikels werden ausführlich in unseren Workshops behandelt – in Deutschland, Österreich sowie Online.
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1. Einleitung

Der Begriff „Werte“ wird im deutschsprachigen Raum häufig verwendet, insbesondere in der Politik, in journalistischen Auseinandersetzungen, in der Philosophie und der Soziologie. Und auch wenn das Wort „Werte“ selbst nicht benutzt wird, so ist es direkt oder indirekt Bestandteil der Diskussionen mit den Themenspektren Identität, Leitkultur, nationale oder kontinentale Interessen, Umwelt, Unternehmenskultur, Ethik, Moral und Glauben.

Das Wort „Werte“ wird im jeweiligen Kontext anders begriffen, es erzeugt nur wenig Klarheit und stiftet somit Verwirrung, da es meist pauschal und ohne Nennung von konkreten Inhalten verwendet wird. Und dies, obwohl Werte genau das Gegenteil bewirken sollen: Orientierung und Fokus auf sinnstiftende Wichtigkeiten schaffen.

Da der Begriff zwar intensiv verwendet, aber nicht konkret definiert ist, haben wir in diesem Kapitel die wesentlichen Merkmale, Facetten und Bedeutungen zusammengestellt. Darüber hinaus ist es sinnvoll, die Artikel im Abschnitt WERTE-WISSEN zu studieren, um somit weitere Begriffe rund um den Themenkomplex Wertvorstellungen richtig einordnen und deuten zu können.

Der Sinn und Zweck eines jeden Begriffs ist zweckbestimmt das Begreifen. Deshalb sollten wir ihn demnach zerlegen und wieder zusammenbauen, also geistig „Hand anlegen“ = „begreifen“ = „ergreifen, ertasten, erfühlen, erfassen, erkennen, verstehen“ und in Folge „sinngemäß benutzen können“.

Verweis: Im Zusammenhang mit der Wichtigkeit, einen Begriff bestmöglich zu „kennen“, empfehlen wir den Abschnitt „Wichtige Vorbemerkung“ im Artikel „Legende (Wie wir die Werte-Begriffe definiert haben)“ zu studieren.


2. Wie viele Werte gibt es?

Weit über 100 Begriffe werden im Allgemeinen als konstruktive Werte verstanden oder genutzt. Manche Experten sprechen davon, dass es über 400 Begriffe für Werte bzw. Wertvorstellungen gibt; inklusive alle Synonyme sind es dann über 2000 Begriffe, von denen allerdings in der heutigen Zeit (und in unserem westlichen Kulturkreis) nur ein Teil noch eine konkrete Bedeutung besitzt.

Die wichtigsten Begriffe haben wir WELEX (Rubrik „Alle Werte“) aufgeführt. Ebenso werden die in der nahen Zukunft wichtigen Werte hinzugefügt.

Wortformen und Synonyme

Alle Synonyme, welche Werte darstellen oder beschreiben ergeben zusammengefasst über 2000 Begriffe.

Die meisten Werte-Begriffe werden als Substantiv verwendet, einige jedoch auch als Adjektiv oder Verb – je nachdem, wie die Vorstellung des Wertes bzw. dessen Synonyme im allgemeinen Sprachgebrauch und Verständnis am besten aufgezeigt werden können. So ist zum Beispiel der Begriff Realismus mehrdeutig, wobei das Wort realistisch leichter verständlich ist; manche bevorzugen das Wort real. Ebenso ist das Adjektiv sensibel meist eingängiger als das Substantiv Sensibilität. Wir haben deshalb die bestmögliche Variante als Überschrift gewählt und neben den Synonymen die bekanntesten Wortformen bzw. Wortbildungen aufgeführt.


3. Wortschöpfungen

Wortformen: Wert (Singular), werten, wertig, werter / werte

Wortbildungen als Präfix (Wert-): Wertvorstellung, Wertschätzung, Wertschöpfung, Wertachtung, Wertordnung, Wertethik, Wertmaßstab, Werturteil, wertschaffend, wertvoll, werthaltig

Wortbildungen als Präfix (Werte-): Wertebewusstsein, Wertehintergrund, Wertehorizont, Wertekanon, Wertekatalog, Wertekontext, Wertesystem, Wertegemeinschaft, Wertebildung, Wertewandel, Werteverfall, Wertemodell, Wertearbeit

Wortbildungen als Suffix: bewerten, verwerten, aufwerten, entwerten, umwerten

Verwendung als reines Suffix (-wert): achtenswert, erstrebenswert, lebenswert, liebenswert, empfehlenswert, bemerkenswert, lesenswert, sehenswert, hörenswert, begehrenswert, preiswert, wissenswert, ehrenwert, beachtenswert, beneidenswert, erwähnenswert, nennenswert, wünschenswert

Verwendung als reines Suffix (-werte)*: Unternehmenswerte, Firmenwerte, Leitwerte, Grundwerte, Basiswerte

* auf kontextfremde Begriffe wie beispielsweise „Blutwerte, Klimawerte“ etc. wurde an dieser Stelle verzichtet


4. Synonyme für Werte

Tugenden, Normen, Ideologie, Sittlichkeit, Grundüberzeugung, Geisteshaltung, Grundhaltung, Grundeinstellung, Grundordnung, Weltanschauung

Ähnlich: Mentalität, Statuten, Ethik, Moralvorstellung, Leitbild, Talente, Sozialkompetenzen

Englisch: values, moral values, ideal(s), value proposition, value conceptions (Wertvorstellungen), moral concept, value judgment, worth (Wert, Geltung, Würdigkeit)


5. Ursprung des Begriffs Werte

Mit dem Begriff Werte hantierten schon die alten Griechen („axio“). Das Fachgebiet, welches spätere Philosophen definierten nennt sich Axiologie: die „Wertlehre“ oder die „Lehre von den Werten“.

Etymologisch stammt das Wort „Wert“ aus dem Germanischen „werþa*“ = „Wert, kostbar“; verwandt mit germanisch „werþan“ = „werden“ (entstehen); auf althochdeutsch „werd“ (9. Jh.).

(Quelle: DWDS.de; verkürzte Interpretation)

* Aus dem germanischen Buchstaben „þ“ wurde im Verlauf der phonetischen Sprachentwicklung das englische „th“.

Im Friesischen bedeutet „werþa“ = „würdig“.

(Quelle: Etymologisches Wörterbuch der friesischen Adjektiva, Seite 26, Volkert F. Faltings 2010)

Das Adjektiv „wert“ ist sehr oft als Endung (Suffix) von Wortbildungen zu finden (liebenswert, preiswert, sehenswert, etc.) und bedeutet „Geltung, Bedeutung habend, angesehen, geschätzt, kostbar, lieb, teuer“.

Ursprünglich ist der Begriff „Wert“ also eher das etymologische Kind von „werden“ (Wortwurzel) und sollte wohl konkretisierend ausdrücken: „Das wertschaffende Werden“ – bzw. ausformuliert: „Aufbauen und Bewahren von wichtigen und gehaltvollen Vorstellungen über Bildung (Herausbildung) des Selbst.“

Ein hierzu analoger, neuzeitlich im positiven Sinne benutzter Begriff ist Freigeist. Dieser beinhaltet, dass ein intelligent denkendes Subjekt die Intention besitzt, sich eigenständig über persönliche sowie gesellschaftspolitisch liberale (freiheitliche) Werte zu identifizieren und auszudrücken.

Anmerkung: Freigeister wurden ab dem 16. Jh. als „Gottlose“ angeprangert und im sogenannten „Index“ bzw. „Index Librorum Prohibitorum“ (siehe Artikel „Freigeistigkeit„) gelistet sowie geächtet.


6. Differenzierung der Begriffe „Wert“ und „Werte“

Das Substantiv „Wert“ (Einzahl) bedeutet, den meist objektiv oder selten subjektiv gemessenen Gehalt, Preis, Menge, Dimension einer Sache, eines Produktes mit bestimmten Eigenschaften zu bestimmen, beispielsweise gemessen in Geldwert (Münzen, Scheine, Aktien, Briefmarken, Produkte, Dienstleistungen) oder auch physikalische, mathematische, medizinische, architektonische, technische und statistische Werte wie Koordinaten, Gewicht, Größe, Volumen, Temperatur, Energielevel, Speichermenge, Geschwindigkeit, Beschleunigung und vieles mehr.

Kurz: Der „Wert“ an sich ist das Ergebnis einer Messung. Er besitzt im optimalen Falle eine Einheit* und eine Skalierung**.

Erst der Begriff „Werte“ (Mehrzahl) wird auch – und heute insbesondere – in Verbindung mit menschlichen „Wertvorstellungen“ bzw. Wertesystemen verwendet.

* Einheit: terminologischer Begriff (z. B. Temperatur, Blutdruck, Geschwindigkeit, Umsatz, Freizeit etc.)

** Skala: Zahlenwerte, mit Einteilung in bewertender Form = Benchmarking = „Maßstäbe vergleichen“ (z. B. fachterminologisch festgelegte Zahlenwerte, Angaben in Prozent, Schulnoten, +/- etc.


7. Definition „Wertvorstellungen“

Wertvorstellungen sind allgemein erstrebenswerte, moralisch oder ethisch als gut befundene spezifische Wesensmerkmale einer Person innerhalb einer soziologischen und/oder kulturellen Wertegemeinschaft.

Aus den präferierten Werten und Normen resultieren Denkmuster, Glaubenssätze, Handlungsmuster und Charaktereigenschaften. In Folge entstehen Ergebnisse (Resultate, Erlebnisse, Erfolge), welche die gewünschten werthaltigen Eigenschaften besitzen oder vereinen sollen.

Werte-Begriffe sind vorwiegend Substantive, die moralisch als gut empfundene Eigenschaften verkörpern. Sie symbolisieren jeweils eine spezifische Sittlichkeit und beschreiben die zwischenmenschliche Qualität von Charaktereigenschaften und Nutzen stiftenden Merkmalen.

Werte im politischen Kontext

Die Bundeszentrale für politische Bildung schrieb ursprünglich auf Ihrer Internetseite:

„Wert(e): Vorstellungen vom Wünschenswerten (Clyde Kluckhohn), die explizit oder implizit für ein Individuum oder eine Gruppe gelten. Werte leiten die Ziele und die Auswahl des Handelns an und gelten um ihrer selbst willen. Werte sind tief und dauerhaft verankert im Menschen, sodass sie um ihrer selbst willen gelten.“

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung, Stand: 31.05.2012

Was zwischenzeitlich wie folgt geändert wurde:

„Werte sind zu verstehen als eine explizite oder implizite, für ein Individuum oder eine Gruppe, charakteristische Vorstellung des Wünschenswerten, die die Auswahl aus den verfügbaren Modi, Mitteln und Zielen des Handelns beeinflussen (Kluckhohn 1951, S. 395). Werte sind nicht direkt sichtbar und treten folglich auch nicht direkt in Erscheinung. Sie sind erstrebenswerte Zielvorstellungen eines Individuums, die sich auch auf einen gesamtgesellschaftlichen Kontext beziehen können. Individuen und Kollektive fungieren als Träger von Werten, die sie einerseits prägen und verändern, andererseits aber auch von diesen geprägt werden.“

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung, Stand: 28.05.2023

8. Beschreibung

Konkrete Wertvorstellungen einer Person erzeugen priorisierendes Denken, Fühlen und Handeln, ausgerichtet auf die damit festgelegten wichtigen Aspekte im Leben. Langfristig kann dadurch in kollektiven Systemen eine wertvolle Kultur entstehen, sofern die Mehrzahl der Werte übereinstimmen.

Werte sind immer messbar – dadurch zeichnen sie sich aus. Jeder spezifische Wert ist demnach das Ergebnis einer Messung – ob subjektiv oder objektiv. Alles, was gemessen werden kann, ergibt einen Wert.

Als menschliche Wertvorstellungen versteht man auch Tugenden, soziale Kompetenzen, Ideologien, Grundüberzeugung, Geisteshaltungen und Weltanschauung. Grundsätzlich erwachsen Wertvorstellungen aus verschiedenen Quellen, die sich gegenseitig priorisierend beeinflussen und interagieren:

  1. Grundmotive: z. B. aus dem Charakter (elementare Wesensart; Archetypus; Wesen) des Menschen, mit dem er geboren wird
  2. Motive: z. B. aus der Persönlichkeit (geprägte Wesensart; Person) eines Menschen, welche aus konditionierten (ein- und aufgeprägten) Verhaltensmuster bestehen
  3. Zielstellungen: z. B. aus der jeweils eingenommenen Rolle, welche spezifische, logische Motive und Werte beinhaltet
  4. Herausforderungen: z. B. in konkreten Situationen, die nur mit bestimmten Wertvorstellungen gemeistert werden können

Zusammengeführt ergeben Werte, dynamische und komplexe Systeme (mit Arten und Kategorien) denen sich Individuen bzw. Gruppen von Personen verpflichtet fühlen.

Die wichtigsten kollektiven Werte sind meist in sogenannten Geboten, Verfassungen, Gesetzen, Leitbildern, Satzungen und/oder Katechismen von jeweiligen kulturellen Lebens- bzw. Glaubensgemeinschaften zusammengefasst.

Wertvorstellungen beschreiben in ihrem Kern immaterielle Werte, also Aspekte von Lebensqualität, die uns persönlich wichtig sind. Ein besonderes Augenmerk liegt deshalb auf den Werten, die wir messen und erleben wollen. Aufgrund von intrinsischen, aber auch extrinsischen Motive, haben wir ein gesteigertes Interesse an ganz bestimmten Wertvorstellungen.

In der Soziologie versteht man verkürzt unter Werten die „Vorstellungen vom Wünschenswerten“ (Clyde Kluckhohn, 1951).

Verbildlichte Definition

Werte (Wertvorstellungen) entstehen durch Charaktereigenschaften, Denkmuster, Glaubenssätze und Erziehung. Sie sind der individuelle Ausdruck deiner Wesensmerkmale. Drängelt sich an der Kasse jemand vor, kannst du z. B. humorvoll, gelassen oder aggressiv reagieren. Werte repräsentieren dich und sind dein zwischenmenschliches Aushängeschild.

Abhängig von deiner Rolle variieren auch deine Werte: Möglicherweise bist du auf der Arbeit sehr diszipliniert und ordentlich, während du unter Freunden ausgelassen und kreativ bist. Unterschiedliche Spielrunden (Familie, Freunde, Arbeitskollegen etc.) werden daher zwangsweise auch zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Fortgeschrittene Spieler können einmal versuchen zu ergründen, warum ein Mitspieler einen bestimmten Wert ausgewählt hat. Was ist das dahinter verborgene Motiv? „Mut“ ist für ängstliche Menschen z. B. oft erstrebenswerter als für die Mutigen unter uns, für die es oft selbstverständlich erscheint. Werte sind der Ausdruck unserer Motive und unserer Wesensart und sind Grundlage für jegliches Ergebnis, bestenfalls Erfolg. Anders herum: Wer mit dem Status quo (Ergebnis) in einem Bereich unzufrieden ist oder die Möglichkeit einer Optimierung sucht, kommt nicht umher, sich mit seinen Werten zu beschäftigen.

Quelle: Aus dem Begleitbuch für das Werte-Spiel (2024, Sauer/Hennig)


9. Beispiele für Werte

Bekannte und oft genannte Begriffe sind Freiheit, Vertrauen, Loyalität, Ehrlichkeit, Sicherheit und Toleranz.

Weniger bekannt sind Präsenz, Glaubwürdigkeit, Neutralität und Weitsicht.

Hinweis: Begriffe wie z. B. Ethik, Tugenden, Erfolg, Talent, Gebote, Normen, Moral oder Motive sind keine Werte. Da sie jedoch einen kontextuell wichtigen Bezug haben, sind sie im Bereich „WERTE-WISSEN“ aufgeführt und beschrieben. Einige davon sind variabel mit Werten bestückbare Wertesysteme (z. B. Familie, Wertschätzung, Menschlichkeit oder Liebe), welche im Bereich „Wertesysteme aufgeführt sind und dort mit beispielhaften konkreten Werten versehen wurden.


10. Wertebildung durch Vorbilder

Werte entstehen recht früh durch real existierende oder auch imaginäre* Vorbilder welche erstrebenswerte und erlebenswerte Merkmale aufweisen. Diese Merkmale sind Attribute, die Besonderheiten aufweisen, welche intrinsisch motiviert inspirieren.

In der Regel sind Vorbilder erfolgreich, etabliert, unabhängig und können ihre Meinung und Wertekonzepte durchsetzen. Und sie sind nachhaltig anerkannt – besonders in den dementsprechend konformen Kreisen. Da Anerkennung ein wesentliches Grundbedürfnis des Menschen ist, eifert man dem Vorbild nach.

Obwohl ein Individuum Vorbilder braucht, um auch dadurch seine Bestimmung ausloten (ausrichten) zu können, kommt es dabei zu Verzerrungen bei der Wahrnehmung der eigenen persönlichen Ausprägungen, Talente, Neigungen und Berufungen. Aus diesem Grund ist es wichtig, seine eigenen Wertvorstellungen zu entdecken, welche stets auf den individuellen, persönlichen Möglichkeiten, Fähigkeiten und Grundmotiven sowie insbesondere auch auf den sich im aktuellen Umfeld befindenden Bedingungen basieren.

Gleichwohl sind Vorbilder wichtig und ohnehin eine evolutionsbedingte Natürlichkeit, um Werte zu entdecken, die das eigene Überleben sowie das Streben nach Lebensqualität und Glück ermöglichen. Darüber hinaus lernen wir von Vorbildern, welche Methoden hierfür erfolgreich oder nicht erfolgreich sind.

* Imaginäre Vorbilder: Figuren in Sagen, Epen, Romanen, Filmen, Comics oder anderen profilierenden Geschichten, die dadurch inspirieren, dass Grundbedürfnisse in Bezug auf Selbstentfaltung befriedigt werden. Reale Vorbilder: Tatsächlich lebende Personen, die durch ihren Erfolg als Vorbild deklariert werden. Diese können entweder persönlich bekannt sein oder meist in den Medien, Erzählungen oder Geschichten in Erscheinung treten.


11. Gruppen mit gemeinsamen Werten

Wertegemeinschaften – z.B. Nationen, Staatenbündnisse, Unternehmen, Religionen oder Vereine – definieren ihr Wertesystem in übergeordneten Regelwerken, wie Verfassungen, Verträge, Gebote und/oder Rituale.

Maßgeblich entspringen diese gemeinsamen „Wertegerüste“ aus

  1. einer gemeinsamen Sprache und Nomenklatur,
  2. gemeinsame Geschichten (Kultur),
  3. einer wertvollen und motivierenden Mission und
  4. überlieferten religiösen und weltanschaulichen Aspekten.

In Organisationen wird ein gewünschtes kollektives Wertesystem durch ein sogenanntes Leitbild dargestellt und (zunächst) nach innen sowie nach außen kommuniziert.
Sofern dieses Leitbild akzeptiert wird, entstehen im Laufe der Zeit innere sowie äußere Erscheinungsbilder, welche in Summe als Unternehmenskultur oder auch Unternehmensphilosophie bezeichnet werden kann.


12. Der Zweck von Werten

Das Wissen um seine eigenen Werte hilft dem Individuum bei der Orientierung und Findung von persönlichen Zielen sowie dabei, die richtigen Verbündeten zu finden, welche gleiche oder ähnliche Wertvorstellungen besitzen.

In kollektiven Systemen sind gemeinsame Werte eine der wichtigsten Grundlagen für alle Gemeinsamkeiten und Sinn stiftenden Verbindungen. Neben den rein emotionalen Bindungen (Liebe, Zuneigung, Sympathie etc.) können mit gemeinsamen Werten dauerhaft Beziehungen gesund – wenn auch in Teilen pragmatisch – aufrechterhalten werden.


13. Die Werteketten

Werte beeinflussen sich gegenseitig (soziale Interaktion). So sind bestimmte Wertvorstellungen eine wichtige Voraussetzung zum Erreichen von anderen Werten. Einige Werte sind darüber hinaus sogenannte Auslöser (Trigger) oder „Ermöglicher“ bzw. Unterstützer von anderen Werten. Wir nennen diesen speziellen Wertetyp auch „pWert“.

Beispiele:

Wenn man diese Kausalitäten weiter durchspielt, kann man einige „Werte-Schöpfungs-Ketten“ (oder netzartige Verknüpfungen) erstellen, die beispielsweise in einem Leitbild oder in einem ähnlich dargestellten Wertesystem verschriftlicht begreifbar gemacht werden können.

Wenn man einen schwer zu aktivierenden Wert herstellen möchte, ist es ratsam, eine vorhandene „auslösende“ Wertvorstellung anzusprechen (Triggern) um eine wertschöpferische Handlungskette auszulösen. Wir nennen diese Kausalität salopp „Wenn-dann-Werte“. Ein einfaches Beispiel: Erst wennInteresse“ existiert, dann kann „Zuneigung“ entstehen, wennZuneigung“ besteht, dann kann „Vertrauen“ oder „Empathie“ entstehen, usw.

Je nach Grundmotiven können in unterschiedlichen Wertesystemen die Reihenfolgen dieser Ketten anders oder gar umgekehrt sein: Erst wenn eine starke emotionale Zuneigung (Liebe) existiert, dann entsteht Interesse.

Systemische Werteketten (Beispiel)

Hier nutzen wir beispielgebend die Werte Gelassenheit, Interesse und Kontrolle als auslösende Werte, um beispielsweise Präzision, Professionalität, Agilität, Empathie und Verantwortung zu generieren.

Systemische Werteketten (hier 3-fach)
Systemische Werteketten (hier 3-fach)

Anmerkung: Diesem hochinteressanten und komplexen Thema „Werte-Kausalitäten“ widmen wir uns im speziellen Werte-Coaching und in unseren Werte-Workshops, da hier ein großes Wissen an „Mental- und Motivstrukturen“ Voraussetzung ist. Dies würde den Rahmen dieser Website sprengen; wird jedoch in einem zukünftigen Buch über konkrete Wertearbeit nebst Wertedidaktik explizit behandelt.

Letzte Bearbeitung dieses Abschnitts am 05.03.2024


14. Relative und relativ absolute Werte

Alles, was gemessen werden kann, hat entweder eine Skala (Messlatte), die nach oben offen ist, oder es kann ein gewünschter Endzustand erreicht werden, bei dem keine Steigerung mehr möglich ist. Zwar ist dies bei der jeweiligen individuellen Wahrnehmung unterschiedlich gewichtet, aber dennoch gibt es deutliche Ausprägungen. So sind manche Werte demnach als relativ absolut anzusehen (insbesondere retrospektiv). Die meisten Werte sind jedoch relativ.

Beispiele für (relativ) absolute Werte

  • Gesundheit = wenn der Körper vollständig intakt, funktionstüchtig und agil ist
  • Mut = sich schwierigen Herausforderungen handelnd zu stellen
  • Kontrolle = wenn auf dem Weg zu einem Ziel erfolgreich gesteuert, gelenkt (navigiert) und/oder geregelt wird
  • Flexibilität = alle Anpassungen und geforderten Beweglichkeiten werden reibungslosdurchgeführt

Beispiele für relative Werte

Selbstverständlich hängt diese Einordung auch immer von der jeweiligen subjektiven Empfindung und Situation ab. Je mehr man sich über ein Maximum an Erreichbarkeit bzw. Idealmaß eines Wertes disputieren kann, desto relativer ist er.


15. Motive aktivieren Wertvorstellungen

Auslöser für jede Wertvorstellung ist ein Motiv oder meist auch Grundmotiv, welches eine Person dazu bringt, diese Wertvorstellung auszuleben. Meist sind es intrinsische Motive, in einzelnen Fällen sind diese Werte extrinsisch motiviert.

Einem Motiv liegt in der Regel entweder ein bewusster oder oft unbewusster Mangel* (Problem) oder ein gewünschtes Ideal (Ziel) zugrunde. Die Ursachen für Wertvorstellungen sind also unterschiedlich geprägt und motiviert. So wird zum Beispiel der Wert Gesundheit oft erst dann aktiviert und bewusst, wenn eine Krankheit vorliegt; die Werte Tüchtigkeit und Pünktlichkeit werden aktiviert, wenn es der Person selbst enorm wichtig ist, ein persönliches Ziel zu erreichen.

* Siehe auch im Kapitel „Werte-Kategorien“ den Abschnitt „Ideal oder Mangel“

Für positive beziehungsweise konstruktive Motive haben wir in unserem Wortschatz nur wenige Begriffe. Weitläufig bekannter sind eher negative (destruktive) Motive, wie beispielsweise Gier, Angst, Lob brauchen, Neid, Eifersucht und Macht. Positive Motive sind Lust, Autonomie, Harmonie und Liebe. Diese positiv konnotierten[2] Begriffe werden allerdings in anderen Kontexten bevorzugt verwendet.

Dagegen haben wir für „Wertvorstellungen“ einen reichhaltigen Fundus an Begriffen, welche wir im Allgemeinen nutzen, um das zugrunde liegende Motiv zu beschreiben und zu begreifen.
So hat jedes Motiv sein eigenes und situationsabhängig individuelles kleines Wertesystem, bestehend aus 3 bis 7 Begriffe, mit dem es ausgedrückt, mitgeteilt und ausgelebt werden kann.

Schaubild: Multidimensionale Wertschöpfungsmatrix

Das folgende Schaubild zeigt die „Werteschöpfungsketten“ in Bezug auf Motiv (Beweggrund, Auslöser) und den darauf folgenden intrinsischen Motivatoren in der Reihenfolge aufsteigend, bis hin zum Ziel (operative Gesinnung), der Mission (Leidenschaft, Ehrensache) und der Vision (Lebensaufgabe, Entfaltung). Das Schaubild soll verdeutlichen, dass menschliche Antriebe grundsätzlich auf zwei Ebenen stattfinden:

  1. die reaktive Ebene, ausgehend von Grundbedürfnissen zur vorwiegend körperlichen Existenzsicherung – und
  2. die visionäre Ebene, ausgehend von geistigen Idealvorstellungen.

Beide Ebenen begegnen sich auf verzahnende Weise. Die medialen Schnittmengen bilden den Bereich der Werte und Wertesysteme. Mit konkreter Wertearbeit können diese beiden naturgemäß vorhandenen und scheinbar inkompatiblen Ebenen optimal verbunden werden.
Man könnte den mittleren (ovalen) Bereich analog auch als soziologischen „Missing Link“[3] bezeichnen.

[1] Konstruktive Motive können im Kontext von Werten als selbstbestimmt, tugendhaft, ethisch und vernünftig bezeichnet werden.

[2] Der Ausdruck Konnotation (vom lateinischen Präfix con- „mit-“, „zusammen-“ und notatio „Anmerkung“) ist ein mehrdeutiger Ausdruck insbesondere der Logik und der Sprachwissenschaft: In der Logik bezeichnet er den Begriffsinhalt, in der Sprachwissenschaft die Nebenbedeutung. In der Sprachwissenschaft, genauer in der Semantik, bedeutet Konnotation die Nebenbedeutung eines sprachlichen Ausdrucks. Im Vordergrund der Betrachtung steht meist die Konnotation einzelner Wörter. Man kann aber auch „Wort-, Satz- oder Textkonnotationen beschreiben“. In der Wortsemantik bezeichnet Konnotation die zusätzliche gedankliche Struktur, die die Hauptbedeutung (die Denotation, das Denotat) eines Wortes begleitet und die stilistischen, emotionalen, affektiven Wortbedeutungskomponenten enthält – also das, was bei der Verwendung eines Begriffs bewusst oder unbewusst noch mitschwingt. Quelle: entnommen am 08.12.2020 aus https://de.wikipedia.org/wiki/Konnotation.

[3] Missing Link: Herkunft: Aus dem Englischen für „fehlendes Bindeglied“. Ursprünglich bezeichnet der Missing Link in der Biologie eine noch unentdeckte fossile Übergangsform zwischen entwicklungsgeschichtlichen Vor- und Nachfahren, die aufgrund evolutionstheoretischer Überlegungen vorhergesagt worden ist und die Überlieferungslücke im Fossilbericht schließen würde. Die Entdeckung eines Missing Link hat Mosaikformcharakter und verbindet bisherige voneinander losgelöste Erkenntnisse (Modelle) mit anderen. Im Erfolgsfall bezeichnet man es als „Connecting Link“ („Bindeglied“). So haben wir – analog zur o. g. Logik – die Entdeckung der konkreten Wertearbeit als Missing Link bezeichnet, um das bisherige Fehlen einer Zwischenform in der Entwicklungsreihe dieser soziokulturellen Aspekte aufzuzeigen und zu proklamieren.

Das aufrecht stehende Dreieck fasst in etwa die Bedürfnispyramide von Abraham Maslow (1908–1970) zusammen. Das umgekehrte Dreieck entstammt aus Managementtheorien, die sich mit dem Erreichen von Zielen beschäftigen.

Aufrechtes Dreieck (unterer Bereich)

Hier bilden wir den wertschöpfenden Aufbau, in folgender Reihenfolge:

  • Grundbedürfnisse = Sicherung der Existenz (fast vollständig reaktiv)
  • Motive = Beweggründe für optimales Überleben (großteils reaktiv)
  • Grundwerte = Selbstdefinition (in Teilen reaktiv)

Umgekehrtes Dreieck (oberer Bereich)

Hier bilden wir den umgekehrt wertschöpfenden Aufbau, in folgender Reihenfolge:

  • Vision = Sinn = Erfüllung von Idealen (motivierende Vorstellungen)
  • Mission = Bestimmung = ehrenvoller Auftrag (moralisch motiviert)
  • Goal = Ausrichtung auf Erfolg = Ziele in vollendeter Gegenwart beschrieben (absichtsvoll)

Skala 1 bis 8 (links senkrecht)

Der Grad an Bewusstheit für das Sein als lebendiges und schöpferisches Wesen mit ausgeprägter Intuition und Kreativität. Ebenso spielt hier eine Ausprägung der non-konformistischen Geisteshaltung eine große Rolle.

Skala -3 bis +4 (rechts senkrecht)

Das auf dieser Ebene vorhandene Potential für die Entwicklung und Ausprägung von Empathie. Quasi ein Multiplikator für das individuell vorhandene erziehungs- und genetisch bedingte Empathiepotential.

Anmerkung: Die Grafik ist sehr abstrakt und wird in speziellen Workshops, Seminaren und insbesondere der Ausbildung zum Werte-Coach ausführlich behandelt. Die ausführliche Beschreibung finden unsere Studenten und Werte-Coaches unter: https://werteland.com/enzyklopaedie/multidimensionale-wertschoepfungsmatrix

Verweis: Die „Multidimensionale Wertschöpfungsmatrix“ wird im Buch „Lasst uns über Werte reden! Wie Wandel gelingen kann“ (Sauer, 2024) ausführlicher beschrieben.


16. Die Werte-Ebenen (Werte-Bewusstseins-Ebenen)

Die Komplexität bei der richtigen Ein- und Zuordnung von Werten wird deutlich, wenn wir beachten, dass Werte je nach Lebenssituation und subkulturellem Rollen-Bewusstsein objektiv sowie subjektiv unterschiedlich definiert und ausgeprägt sind.

Die Wertigkeit der einzelnen Wertvorstellungen verändert sich innerhalb dieser Ebenen, je nach sozialer Ausprägung und Bewusstsein.
Hier einige Beispiele der wichtigsten (übergeordneten) Ebenen:

  • Persönliche Situation (Selbst, Ego, Ich)
    = Ego-Werte-Bewusstsein
  • Familie (Familienstruktur)
    = Familien-Werte
    -Bewusstsein
  • Soziale Gruppen (Firma, Freunde, etc.)
    = Gruppen-Werte
    -Bewusstsein
  • Nation oder Staatenbund
    = Nationales Werte
    -Bewusstsein
  • Kulturelle Gemeinschaften (Religion, Rasse)
    = Kulturelles Werte
    -Bewusstsein
  • Ganze Gesellschaft (Menschheit)
    = Humanistisches
    Werte-Bewusstsein
  • Alle Individuen (Menschen, Tiere, Pflanzen)
    = Ökologisches Werte
    -Bewusstsein

In Wertegemeinschaften werden eine oder meist mehrere solcher Kategorien von Werten (Wertesysteme) gebildet und mit anderen (äußeren) Wertesystemen abgeglichen. Durch das Erkennen bzw. Ausprägen mittels Ritualen von bestimmten Werten entsteht die Identität dieser Wertegemeinschaft.

Hinweis: Wir haben diesen wichtigen Aspekt der „Wertvorstellungen auf den verschiedenen Seins-Ebenen“ – insbesondere im Zusammenhang mit Wertesystemen – im Artikel Werte-Kategorien“ nochmals ausführlicher (und mit Schaubild) beschrieben.


17. Werte als Bausteine für Kulturen

Eine Lebensgemeinschaft (Kultur) prägt Werte und gibt sie weiter. Daraus entstehen kollektive Rituale und individuelle Verhaltensweisen zum Schutz oder zur Weiterentwicklung der jeweiligen Gruppe und/oder Sub-Gruppe.

Da Werte als wichtig und sinnstiftend angesehen sind, werden diese vom Einzelnen entweder eingefordert oder selbst „gelebt“ (vorgelebt). Das Vorgeben von Werten ist in Gemeinschaften den „Älteren“ und den „Gebildeten“ zugeordnet und/oder vorbehalten, da sie die Aufgabe haben, bestimmte Werte zu überliefern. Wobei das Vorleben oder auch Einfordern von Werten durch alle Altersschichten individuell praktiziert werden kann, insbesondere auch dann, wenn es durch hierarchische Ebenen (zugewiesene Kompetenzbereiche) praktiziert wird.

Ein „voneinander Lernen“ und ein „sich gegenseitig inspirieren“ ist hier prinzipbedingt hilfreich und befruchtend.

Wenn Werte auf diese Weise transportiert werden, entstehen sogenannte Wertegemeinschaften auf unterschiedlichsten Ebenen. Bei einigen solcher kulturellen Gemeinschaften – insbesondere Nationen – wird eine sogenannte „Leitkultur“ eingefordert.


18. Dosierung von Werten

Ursprünglich im medizinischen Kontext verwendet, hat sich der Begriff „Dosis“ mittlerweile in zahlreichen weiteren Bereichen ausgeweitet. Unter „Dosieren“ versteht man im erweiterten Sinne die Fähigkeit, in jeder Lebenssituation das richtige Maß zur passenden Zeit zu bestimmen. Dieses Konzept sollte auch bei der Priorisierung und Ausübung von Werten berücksichtigt werden, wobei stets auf eine ausgewogene Dosierung geachtet werden muss.

Insbesondere „Relative Werte“ eröffnen dabei eine breite Skala an möglichen Dosierungen. Daher ist es von zentraler Bedeutung, nicht nur die bevorzugten oder notwendigen Werte im Auge zu behalten, sondern auch auf ihre adäquate Dosis und Dosierung im Laufe der Zeit zu achten. Der Schwerpunkt sollte hierbei auf einer situativ passenden Ausdrucksform und Intensität liegen.

Wenn folgende Werte übertrieben ausgelebt werden, können folgende Szenarien entstehen:

Umgekehrt, wenn ein wichtiger bzw. notwendiger Wert zu wenig Beachtung findet, können folgende Situationen auftreten:

Es ist daher ratsam, ein gesundes Gleichgewicht zu wahren und Werte in angemessener Dosis zu leben. Überdosierung und Vernachlässigung können jeweils zu negativen Konsequenzen führen, oder gar das Gegenteil des ursprünglich Bezweckten zu erhalten. Deswegen sollten wir bestrebt sein, das goldene Mittelmaß zu finden. Es geht darum, ein Gleichgewichtsspektrum von Werten zu fördern und hierfür Bewusstsein zu schaffen, für Einzelpersonen, Teams und Organisationen.

Verweis: Siehe auch den Artikel „Dosis“: allgemeine und wertesystemische Definitionen der Begriffe Dosis und Dosierung.


19. Ergänzende Artikel zum Kontext Wertvorstellungen


Letzte Bearbeitung am 05.03.2024; kleine Korrekturen der Definition am Anfang am 08.07.2024


Autoren: Frank H. Sauer und Christian Hennig (verbildlichte Definition)

Alle Werte

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