Ausgeglichenheit

Inhaltsverzeichnis

Synonyme

Wortformen: ausgeglichen, ausgleichend

Ausgewogenheit, Ausbalanciertheit, Balance, Beherrschtheit, Besonnenheit, Beständigkeit, Gefasstheit, Gelassenheit, Gemütsruhe, inneres Gleichgewicht, Gleichmäßigkeit, Haltung, Harmonie, Konstanz, Ruhe, Seelenfrieden, Seelenruhe, Stabilität, Würde, Zufriedenheit.

Fremdwörter: Stoizismus

Englisch: equilibrium, poise (Gelassenheit), balance (Gleichgewicht), calmness (Seelenruhe), even temper (ruhiges Gemüt)


Wortherkunft

Der Begriff Ausgeglichenheit besteht aus den Worten „aus“ und „gleich“; aus althoch-deutsch„gilīh“undmittelhochdeutsch„gelī́ch“=„diegleicheGestalt,denselbenKörper habend“.


Definition

Ruhiges und entspanntes (ausbalanciertes) Verhalten.


Beschreibung

Ausgeglichenheit beschreibt einen Zustand, indem man durch gleich gültige Betrachtung und Hinnahme der Umstände schwer reizbar ist, sich der Umwelt gegenüber neutral verhält und sowohl Probleme als auch Aufregung nicht an sich heran lässt oder diese löst. Ein ausgeglichenes Maß an Emotionen bietet hierzu die optimale Basis.


Zitate

“Bei harmonischen Menschen überwiegt die Ausgeglichenheit”

Ernst Ferstl (19.02.1955 in Neunkirchen in Niederösterreich); österreichischer Lehrer und Schriftsteller

“An Erfahrung fehlt es uns nicht, aber an der Gemütsruhe, wodurch das Erfahrene ganz allein klar, wahr, dauerhaft und nützlich wird.”

Johann Wolfgang von Goethe (1749 bis 1832); deutscher Dichter

“Auf alles Überflüssige zu verzichten ist ein erster Schritt zu Ausgeglichenheit.”

Giorgio Armani (11.07.1934 in Piacenza, Italien); einer der erfolgreichsten und populärsten Modedesigner der Welt

“Es gibt viele verschiedene Arten Leid verursachender oder negativer Emotionen, zum Beispiel Hochmut, Arroganz, Eifersucht, Begierde, Lust, Starrsinn und so weiter. Zorn und Hass sind jedoch die schlimmsten Übel von allen, weil sie die größten Hindernisse für die Entwicklung von Mitgefühl und Altruismus bilden und die Tugenden und die Ausgeglichenheit einer Person zerstören.”

Dalai Lama (1935); 14. geistiges und politisches Oberhaupt der Tibeter, wurde 1989 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet


Letzte Bearbeitung am 12.09.2018

Co-Autor: Florian Sauer

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